Klassiker des Sozialismus
Walter Euchner (Hrsg.)
1991, Verlag C.H.Beck
Das Buch "Klassiker des Sozialismus" stellt in zwei Bänden 36 der
führenden Köpfe der Arbeiterbewegung biographisch dar. Die Biographien
reichen unter anderen von Gracchus Babeuf (18. Jahrhundert) über Weitling,
Prodhon, Marx, Bebel, Bernstein bis hin zu Herbert Marcuse (20.
Jahrhundert). Die einzelnen Biographien sind von verschiedenen Autoren
verfaßt worden und bauen sich wie folgt auf. Die Darstellung einer Person
füllt circa zehn Seiten und mehr und beginnt mit der Biographie, wobei
jeweils ein Foto der Person abgebildet wird. Desweiteren werden die
politischen Ideen und Arbeiten vorgestellt und abschließend die Wirkung der
Person aufgezeigt. Das Buch zeichnet sich für mich gerade dadurch aus, da es
nicht wertend geschrieben, sondern vielmehr darstellend geschieben ist. So
erfährt man von den Ursprüngen sozialistischer Ideen, die das Elend der
Arbeiter des 18. und 19. Jahrhundert beseitigen wollten, von
Revolutionsideen, von Staatssystemen, sowie von den praktischen Umsetzungen
und Unterdrückungen beispielsweise in Rußland oder China.
Das Buch
beinhaltet einen umfangreichen Anhang. Zu jeder Biographie sind Anmerkungen
und Literaturhinweise, sowie eine Kurzbiographie des jeweiligen Autoren.
Weiterhin sind auch ein Personen- und Sachregister vorhanden. Das Buch ist
allen zu empfehlen, die sich mit der Geschichte des Sozialismus
auseinandersetzen wollen. Es ist ebenfalls für Geschichts-, Politik- und
Philosophiestudenten im Grund- sowie im Hauptstudium eine gute Quelle.
C.Trahms, Geschichte / Philosophie, Uni-Rostock
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