Meditationen über die Grundlagen der Philosophie mit den sämtlichen Einwänden und Erwiderungen
René Descartes (Artur Buchenau Hrsg.)
Nachdruck der 1. Auflage, 1994, Meiner Verlag
In seinem Buch "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie" zeigt
Descartes seine erkenntnistheoretische Methode zum Erlangen gewisser
Erkenntnisse auf und möchte damit seine Existenz und die Gottes beweisen. Er
beginnt mit dem Zweifel, der den Anfang seiner Methode bildet und legt die
Gründe für den Zweifel an allem und besonders den materiellen Dingen dar.
Dieser Zweifel soll den Zweifelnden von seinen Vorurteilen befreien und von
seinen trügerischen Sinnen ablenken um schließlich vielleicht etwas
zweifelsfreies Wahres zu erhalten. René Descartes geht davon aus, daß alles
woran man zweifeln kann nicht existiert und bemerkt, daß zwar sein Körper
somit nicht existiert, aber er selbst als denkendes Wesen existieren muß.
Hierbei fällt es ihm nun leicht zu unterscheiden was zu ihm selbst, also zu
seinem Geist, gehört und was zu seinem Körper. Hierauf folgt sein Beweis für
die Existenz Gottes, zunächst kosmologisch, dann ontologisch. Der
kosmologische Gottesbeweis schließt von der von der Existenz der Welt auf
die Existenz Gottes, der die Welt geschaffen hat. Der ontologische
Gottesbeweis geht davon aus, daß die Existenz Gottes sich aus dem Begriff
Gottes beweist. Gott ist vollkommen und muß deshalb existieren, denn
existiere er nicht, wäre er unvollkommen und demnach nocht Gott. Descartes
Meditationen erstrecken sich über 78 der 493 Seiten, den Rest füllen
Einwände und Erwiderungen.
Kein Philosophie- oder Theologiestudent kommt um
dieses Thema herum. Sicherlich wäre dieses Thema auch für viele andere Leute
interessant, jedoch ist der Beweis von Descartes ohne Hintergrundwissen
schwer verständlich.
C.Trahms, Geschichte / Philosophie, Uni-Rostock
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